Kanalsanierung Schloßstraße in Berlin-Steglitz

Aufgabenstellung

Kanalsanierungsplanung für die Einkaufsstraße mit dichter Bebauung und einer Vielzahl anderer Versorgungsmedien.

Vorgehensweise

Das vorhandene Trennsystem aus den Materialien: Beton, Steinzeug, Grauguss, welches sich beidseitig in den Gehwegen befindet, wurde mit TV-Kameras auf seinen Zustand überprüft. Begehbare Profile sind in der Schloßstraße nicht vorhanden.

Auch der Zustand der vorhandenen Schächte und Straßenabläufe wurde überprüft.

Durch Verbreiterung der Gehwege werden viele Straßenabläufe versetzt. Die Tiefe der geplanten Schlammräume mußte auf die darunter verlaufende U-Bahn abgestimmt werden.

Die Korrosion in den Kanälen aus Beton und Grauguss sowohl im Schmutz- als auch im Regennetz wurde wie folgt saniert:  

Leichte Korrosion: Sohlensanierung mit Spezialmörtel, danach Schlaucheinzug (Renovierung) 

Starke Korrosion: Erneuerung und hydraulische Erweiterung der Kanäle. Dabei auftretende Schwierigkeiten:

  • Dichte Belegung der Gehwege mit anderen Versorgungsmedien. 
  • Geringer Abstand der Kanäle zu Bäumen und vorhandener Bebauung.
  • Tiefenlage der Kanäle zwischen 3-5 m.

 

Randbedingungen

Die Entwässerung im Einzugsgebiet erfolgt im Trennsystem.

Reparaturen: verteilt auf 1.768 m inspizierten Kanal
Renovierung: 706m Kanal
Erneuerung: 268m Kanal
Abbruch/Zuschlämmen: 62m Kanal

Auftraggeber

Berliner Wasserbetriebe

Zeitraum

11/2008 bis 03/2009

Kennwerte

  • Trennsystem  
  • Schloßstraße: 1 km mit
    Kanälen beidseitig im Gehweg
  • Kanalbaujahre 1901 - 1934
  • Baukosten: rd. 1,9 Mio. EUR

Starke Sohlenkorrosion in einem Betonkanal
Korrosion in einem Graugusskanal
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