Der begehbare Kanal wurde aus Ortbeton hergestellt. Im Sohlbereich wurden Steinzeugplatten verlegt. Bei der baulichen Zustandserfassung wurden rd. 60 undichte, z.T. stark versinterte Arbeitsfugen vorgefunden. Zahlreiche Plattenfugen waren undicht und z.T. stark versintert. Diese Schäden verursachten einen Fremdwasserzufluss von mehr als 40 l/s.
Für das Sanierungskonzept wurden die möglichen Sanierungsalternativen auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft. Als wirtschaftlichstes Sanierungsverfahren wurde die manuelle Abdichtung gewählt.
Bei der Ausführung der Sanierungsmaßnahmen mussten die schwierigen örtlichen Randbedingen berücksichtigt werden. Insbesondere musste während der Bauphase der Abwasserbetrieb aufrecht erhalten werden.
Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR
11.2007 - 05.2008
1,3 km Stauraumkanal
Gedrücktes Ei 2000/2000
Einzugsgebiet rd. 15 km²
Baujahr 1964
Sanierungskosten
rd. 1.8 Mio. €

